Holbox

Tauchen in der dunklen Fledermaushöhle

Tauchen in
der Cenote Holbox

Über eine Rampe und Treppe gelangt man in einen ziemlich dunklen Dom, dessen Decke voll behangen ist mit Fledermäusen. Von einer dreckigen, von den Fledermäusen „zugeschissenen“ Plattform und Wasseroberfläche, taucht man relativ schnell bis auf ca. 25 Meter hinab. Der Wand des Doms entlang tauchend findet man wieder diese glockenartigen Stalagtiten, die allerdings kleiner sind als in „Zapote“.

Während des sehr langsamen Aufstiegs taucht man an geschwürartigen Wandpusteln entlang, aus denen sich später dann die „Glocken“ bilden. Stellenweise sieht es aus als bestände die Wand aus “Kopfsteinpflaster” oder “Blumenkohl” sowie kleinen “Kieselsteinen”, die wie ein künslicher Aufputz auf dem Kalkgestein aufliegen. Irgendwie erscheint alles sehr künstlich und erst bei genauem hinschauen erkennt man die Schönheit der Wandbeschaffenheit. Beim Sicherheitsstop taucht man im 5 Meter Bereich durch wunderschöne Stalaktiten-Formationen.

Der Spitzname “Drecksloch” hat seinen Grund und ist nichts für schwache Gemüter. Es kostet schon einiges an Überwindung und die Kopfhaube bekommt eine ganz neue Bedeutung! Nachdem man die obersten 3-5 Meter überwunden hat, wird man aber durch die Schönheit der Höhle um ein Vielfaches entlohnt!

'SCHWIERIGKEITSGRAD'

Anspruchsvoll, tief und sehr dunkel.

'FOTO & VIDEO'

Sehr lohnenswert, bei guter Beleuchtung.